Fachwerkhäuser am Marktplatz

Ein besonderer Termin für Sie:

Liberaler Frühschoppen auf der Burg Landshut


Wirtschaftsstaatsekretärin Daniela Schmitt in Bernkastel-Kues

Jörg Lautwein, Friedrich Hachemer, Wolfgang Port, StS’in Daniela Schmitt, Robert Wies, Oliver Platz, Eric Achtermann, Alfred Port
Jörg Lautwein, Friedrich Hachemer, Wolfgang Port, StS’in Daniela Schmitt, Robert Wies, Oliver Platz, Eric Achtermann, Alfred Port

Bernkastel-Kues: Auf Einladung von Robert Wies, Vorsitzender FDP-Stadtverband Bernkastel-Kues war die Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt, FDP auf dem Kueser Plateau zu Gast, um sich über den“ Ausbau des Kurparkareals als naturnaher Therapie- und Erlebnisraum“ und einen evtl. „Neubau der städtischen Mosellandhalle“ zu informieren. Neben dem FDP Kreisvorsitzenden Frank Klein waren weitere FDP Kommunalpolitiker vor Ort. Ebenfalls teilgenommen haben Friedrich Hachenberg, Büro Stadt-Land-plus, Jörg Lautwein, Leiter Tourismus Stadt, Stadtbürgermeister Wolfgang Port sowie Till Beier, Median Kliniken.

 

StS’in Daniela Schmitt: Bernkastel-Kues ist ein touristischer Hotspot. Wir wollen den Mittelstand fördern. Wenn wir ein solches Projekt umsetzen, ist das auch etwas für die Menschen von hier.

 

Rolf Pohl, Kreisvorsitzender des DeHoGa-Verband Bernkastel-Wittlich begrüßt die Initiativen zur Aufwertung des Kurparks in Bernkastel-Kues, da dieser Bereich seine sehr hohe Übernachtungsquote aufweisen kann.

 

Robert Wies: Die FDP-Fraktion im Stadtrat von Bernkastel-Kues steht voll und ganz hinter dem Projekt „Ausbau des Kurparkareals“, weil diese Fläche mit vielen Neuerungen nicht nur den Patienten der Median-Kliniken und unseren Gästen, sondern auch der einheimischen Bevölkerung als Erholungszone zur Verfügung steht. Deshalb ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger durch Bürgerversammlungen und der Lenkungsgruppe zielführend. Bezüglich der maroden städtischen Mosellandhalle haben die Liberalen im Stadtrat bereits im Januar 2019 einen Neubau mit bis zu 650 Plätzen favorisiert, weil für ca. 2,5 - 3 Millionen Euro für die reine Instandsetzung des Altbaus nicht das erreicht wird, was wir als touristische Hochburg für Gäste, Patienten des Reha-Zentrums sowie für unsere Einwohner wollen. 


FDP startet in Kommunalwahl mit  Listen für viele Parlamente

Die FDP des Kreisverbands Bernkastel- Wittlich hat 42 Personen allen Alters aus dem gesamten Kreisgebiet für den nächsten Kreistag nominiert. Ziel ist es, das Ergebnis vom letztmaligen Wahlgang zu verbessern. Mit Robert Wies an der Spitze, amtierender Kreisbeigeordneter, geht die Partei mit vielen neuen Köpfen ins Rennen.


Bernkastel. Die "alte Turnhalle in Bernkastel ist in die Jahre gekommen. Die Halle ist in einem schlechten Zustand. Die Vereine beklagen hohe Energiekosten, kurzum, es besteht ein hoher Sanierungsbedarf. Die FDP Fraktion im Stadtrat will den Sanierungsbedarf feststellen lassen und hat die Beauftragung eines Gutachtens im Rahmen der Möglichkeiten Historischer Stadtkern Bernkastel-Kues gefordert.


Neugestaltung Moselvorgelände Bernkastel-Kues

Stellungnahme des FDP Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat.

 

Herr Bürgermeister,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

meine Damen und Herren,

  

wir entscheiden heute über die Auslobung eines offenen Realisierungs Wettbewerbs „Neugestaltung Moselvorgelände“ Bernkastel-Kues, der eine Lösung für das gesamte Vorgelände und das Abbiegen in Richtung Graach mittels einer sogenannten Schleifenlösung ermöglichen soll. Seit über 25 Jahren wird im Stadtrat von Bernkastel-Kues die Umgestaltung des Parkplatzes im Stadtteil Bernkastel diskutiert, ohne dass bisher etwas geschehen ist. Nun haben wir die einmalige Chance mit Zuschüssen von ca. 2.2 Millionen Euro eine Veränderung herbeizuführen.

 

Mit Herrn Bürgermeister Port war jeweils ein Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen (allerdings ohne UBU) zu einem Gespräch bei der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion), Trier. Mit dem Ergebnis, dass ohne eine gestalterische Fläche von ca. 1.500 m² und dadurch den Wegfall von ca. 120 Stellplätzen nichts geht.

 

Durch den gewünschten Rad und Fußweg am unteren Ende zur Mosel fallen ca. 70 – 80 Parkplätze weg. Zudem entsprechen die Parkbuchten in der Größe nicht mehr dem heutigen Standard, so dass auch hier ca. 15 bis 20 Stellplätze entfallen. Dann diskutieren wir über ca. 20 Stellplätze, die noch wegfallen und evtl. im Wettbewerb erhalten bleiben. Wobei es niemand zu stören scheint, dass durch den Stellplatzwechsel der Eislaufbahn auf das Moselvorgelände ca. 50 bis 60 Stellplätze im November und Dezember wegfallen! Bitte jetzt nicht aufregen, das ist kein Votum gegen die Eislaufbahn, sondern eine Feststellung des Ist-Zustandes.

 

Niemand in diesem Gremium gibt einen Parkplatz freiwillig her. Deshalb ist es richtig, dass wir auf der Kueser Seite ca. 180 neue Stellplätze von der Thanisch Spitz bis zum

Minigolfplatz errichten wollen. Außerdem hat Stadtbürgermeister Port in der letzten Sitzung ausgeführt, nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, um Parkplätze zu schaffen. Durch eine Kurzparkzone könnte das Einkaufen in der Altstadt ermöglicht werden. Aber auch die Frage der Anliegerstellplätze ist in diesem Wettbewerb zu beantworten. Eine Schrankenlösung würde nicht nur die Gäste länger in der Stadt zum Verweilen anregen, sondern auch die Einnahmen aus den Gebühren erhöhen, die mit keiner Umlage belastet sind.

 

Durch ein Parkleitsystem ist gewährleistet, dass möglichst wenige Fahrzeuge immer wieder auf dem Parkplatz rund fahren, um einen Stellplatz zu finden. Wer wie bisher sein Auto kurz vor dem Weingut Loosen parkt und über die vielbefahrene B53 zur Altstadt möchte, dem ist auch zuzumuten, von Kues fußläufig durch die Moselauen und über die Brücke in die Altstadt zu gelangen. Der Blick von dort auf die Skyline von Bernkastel und die Burg vermittelt unseren Gästen einen ersten positiven Eindruck. Wer im Altstadtparkhaus am Forum in Kues parkt, geht doch auch über die Brücke in den Stadtteil Bernkastel. Vielleicht ist ja auch ein Shuttle per Schiff zwischen den beiden Stadtteilen möglich.

Ich nenne ihnen einige Beispiele aus der Vergangenheit, die auch Mut und Weitblick des Stadtrates erforderten. Den Bau des Tunnels, der aufgrund der hohen Kosten nicht bei allen Ratsmitgliedern Zustimmung fand. Die Altstadt wäre ohne den Tunnel kaputt, es gäbe keine Außengastronomie und kein Flanieren durch die Römerstraße. und Burgstraße. Stattdessen würde sich der Verkehr durch die Altstadt quälen. Ein Szenario, das sich heute niemand mehr vorstellen möchte.

 

Ebenso verhält es sich mit dem Karlsbader Platz und dem notwendigen Abriss eines großen Gebäudes. Auch hier endlose Diskussionen, weil dieser Platz nicht erforderlich sei, zu teuer usw. Heute können wir sagen: gut dass es so gekommen ist. Bleibt noch die Burg Landshut. Auch hier hat es hitzige Debatten um die enorme Summe, die dafür aufgewendet wurde, gegeben. Letztendlich ist auch diese Maßnahme trotz Widerständen gelungen und wir können froh sein, das die Mehrheit im Stadtrat so entschieden hat.

 

Die Bedenken, die gegen die Änderung des Moselvorgeländes vorgebracht werden, haben wir in der Fraktion beraten. Sie sind ernst zu nehmen und sollten nicht Beiseite gewischt werden. Seien wir trotzdem mutig und zeigen, dass wir eine Veränderung der Blechwüste dort haben wollen. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass auch große Maßnahmen positiv gestaltet werden können; wir müssen es nur wollen. Die FDP-Fraktion ist von den vorgelegten Rahmenbedingungen mit einem evtl.geänderten Auslobungspapier überzeugt und wird dem Beschlussvorschlag zustimmen.

   

Robert Wies 

Fraktionsvorsitzender

 




Wir sind für sie da!